Über mich
.Ich bin Marc Pejas – staatlich examinierter Kinderkrankenpfleger, Facharzt für Anästhesie und Notfallmediziner. Viele Jahre arbeitete ich auf Intensivstationen für Kinder und Erwachsene und bin bis heute als Notarzt tätig. In dieser Zeit bin ich Extremsituationen wie Verlust, Trauer, Angst und dem Gefühl völliger Überforderung immer wieder begegnet – sowohl beruflich als auch persönlich.
Im Jahr 2019 führte mich ein eigenes Burnout zu einer tiefgreifenden Neuorientierung. Nach meiner Genesung sammelte ich Erfahrungen im hausärztlichen Bereich und begann eine dreijährige traumatherapeutische Ausbildung, die ich 2025 abschließen werde. Ergänzend habe ich mich im EMDR-Verfahren weitergebildet.
Seit Juni 2024 führe ich meine eigene Praxis in Kutenholz. Hier entsteht ein Raum, in dem Heilung möglich werden darf – ein Raum, in dem Menschen mit ihren körperlichen, psychischen und seelischen Nöten wahrgenommen werden. Mir ist wichtig, auf Augenhöhe zu begegnen, Präsenz zu zeigen und Wunden Aufmerksamkeit zu schenken, die im Alltag oft keinen Platz finden.
Heilung bedeutet „ein Ganzes werden“. Auf diesem Weg zu mehr innerer Verbindung, Klarheit und Lebendigkeit möchte ich Sie begleiten – raus aus funktionalen Mustern, hin zu echtem Wohlbefinden.
Neu in der Praxis
Mein Name ist Sabine Vobienke – seit 2008 arbeite ich mit großer Leidenschaft als Notfallsanitäterin im Rettungsdienst.
Seit vielen Jahren begegne ich Menschen in Momenten, in denen plötzlich nichts mehr so ist wie zuvor. In Krisen, in Ausnahmesituationen, in Angst und Unsicherheit. Meine Aufgabe war und ist es, in diesen Momenten da zu sein, Sicherheit zu geben und Menschen durch eine schwierige Situation zu begleiten.
Diese Arbeit hat mich geprägt. Sie hat mir gezeigt, wie unterschiedlich Menschen mit belastenden Erlebnissen umgehen – und wie wichtig es sein kann, jemanden an seiner Seite zu wissen, der ruhig bleibt, zuhört und Orientierung gibt.
Doch mit den Jahren habe ich immer deutlicher gespürt: Nicht jede Verletzung ist sichtbar.
Manchmal ist die akute Situation längst vorbei – und trotzdem wirkt das Erlebte weiter. Im Körper, in den Gedanken, in den Gefühlen oder einfach in dem Empfinden, nicht mehr richtig zur Ruhe zu kommen. Manche Erfahrungen hinterlassen Spuren, auch wenn sie von außen kaum zu erkennen sind.
Daraus ist in mir der Wunsch entstanden, Menschen nicht nur in akuten Notsituationen zur Seite zu stehen, sondern sie auch auf dem Weg danach begleiten zu dürfen.
2025 habe ich deshalb eine dreijährige Ausbildung zur Traumatherapeutin nach Somatic Experiencing® (SE) begonnen. Gleichzeitig befinde ich mich in der Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie. Dabei erweitere ich meine langjährige Erfahrung aus dem Rettungsdienst um neue Perspektiven auf die Zusammenhänge zwischen belastenden Erfahrungen, Nervensystem, Körper und psychischem Erleben.
Besonders wichtig ist mir dabei ein achtsamer und respektvoller Umgang. Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte mit, seine eigenen Erfahrungen und sein eigenes Tempo. Es geht nicht darum, etwas erzwingen oder möglichst schnell „lösen“ zu müssen. Vielmehr darf Schritt für Schritt geschaut werden, was Sie gerade brauchen und was sich für Sie stimmig anfühlt.
Heute möchte ich Ihnen vor allem eines anbieten: eine unterstützende Hand, denn Sie müssen diesen Weg nicht alleine gehen – und einen geschützten Raum.
Einen Ort, an dem Sie nichts leisten müssen. An dem Sie mit Ihrer Geschichte, Ihren Gefühlen und allem, was Sie gerade beschäftigt, willkommen sind. Einen Raum, in dem Sie ankommen dürfen und in dem auch Unsicherheit, Stille oder schwierige Gefühle ihren Platz haben können.
Sie bestimmen das Tempo und den Weg.
Ich begleite Sie dabei – achtsam, respektvoll und auf Augenhöhe.